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Häufig gestellte Fragen

Wie erstelle ich einen Mietvertrag?

Die gesetzlichen Regelungen zu einem Mietvertrages ändern sich in unregelmäßigen Abständen. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, sollten Sie auf Experten vertrauen. Wir halten uns immer auf den aktuellen Stand.

Welche Pflichten habe ich als Vermieter?

Die wichtigsten Pflichten für Vermieter sind:

  • Bereitstellung der Wohnung zum im Mietvertrag vereinbarten Termin mit Aushändigung der Schlüssel.
  • Instandhaltung und Reparatur, um die Wohnung in dem Zustand zu halten, den sie bei Vertragsabschluss hatte sowie die Beseitigung von Schäden.
  • Gestattung der Aufnahme von engen Familienmitgliedern wie Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Kinder, solange die Wohnung nicht überbelegt wird.

Wieso bekomme ich als Interessent eine Widerrufsbelehrung, obwohl ich gar keinen Maklervertrag unterschrieben habe?

Bei Anfragen per E-Mail, Telefon, über unsere Homepage oder eines der Immobilienportale entsteht automatisch ein sogenannter Fernabsatzvertrag. In diesem Fall sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, Sie über Ihr Widerrufsrecht zu unterrichten. Mit dem Abschluss eines Fernabsatzvertrags entstehen keine Kosten. Eine Provision wird selbstverständlich nur dann fällig, wenn auch eine erfolgreiche Vermittlung stattgefunden hat. Besichtigungen sind natürlich kostenlos.

Welche Kaufnebenkosten fallen an?

Mit der Bezahlung des Kaufpreises ist es beim Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung nicht getan. Es entstehen verschiedene Kaufnebenkosten, die sich – je nach Objekt – auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises summieren können.

Mit rund 0,5 Prozent der Kaufsumme schlägt die Grundbucheintragung durch das Grundbuchamt zu Buche. Das Grundbuch gibt Auskunft über alle Grundstücksrechte wie zum Beispiel Eigentum, Hypotheken oder Grundschulden.

Neben der Courtage für den Makler, kommen bei einem Immobilienerwerb auch Kosten für den Notar auf den Käufer zu. Zu einem Satz von 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises erstellt er die notwendige, beglaubigte Urkunde für die Kaufabwicklung. Auch der Kaufvertrag muss gesetzlich beglaubigt werden – ebenfalls Kosten, die vom Käufer zu tragen sind.

Auch das Finanzamt besteht auf seinem Anteil und fordert die Grunderwerbssteuer ein. Der Steuersatz beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% des Gesamtkaufpreises (Stand: 21.10.2015) .

Für die Aufnahme eines Darlehens können neben Zinsen und Tilgungsraten weitere Kosten anfallen wie zum Beispiel Wertermittlungsgebühren. Diese betragen ca. 0,2 bis 0,5 Prozent der Darlehenssumme. Wird der Kredit nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgerufen, können Banken zudem Bereitstellungszinsen verlangen. Höhe und Startdatum der Berechnung sind in der Regel mit der Bank verhandelbar und können bis zu 0,25 Prozent der Kreditsumme je Monat betragen.

Unser Tipp: Informieren Sie sich vor dem Kauf eingehend über die Art und Höhe der anfallenden Kaufnebenkosten. Lassen Sie sich außerdem vom Notar ausführlich den Grundbuchauszug und die damit verbundenen rechtlichen Verpflichtungen erläutern. Zudem werden in die Grunderwerbssteuer unter gewissen Umständen bestimmte mitgekaufte Einrichtungsgegenstände und Ausstattungen nicht einbezogen und gegebenenfalls vor der Berechnung vom Kaufpreis abgezogen.

Warum sollte ich einen Immobilienberater/ - makler beauftragen?

Ein professioneller Immobilienmakler kennt den lokalen und regionalen Immobilienmarkt genau. Er ist in der Lage, einen realistischen Kaufpreis zu ermitteln, der Ihrer Immobilien auch gerecht wird. Ein falscher Preis – egal ob ein „Fantasiepreis“ oder ein „Schnäppchenpreis“ – beides führt meistens zu Verlusten für den Eigentümer.
Der Immobilienverkauf bzw. der Erwerb einer Immobilie ist mit enormen Aufwand verbunden. Vor allem Eigentümern fehlen oft die Zeit und die Expertise, um sich dieser Aufgabe professionell und angemessen zu widmen. Informieren Sie sich über unsere Leistungen für Eigentümer bzw. unsere Leistungen für Käufer/Mieter.

Was ist meine Immobilie wert?

Das hängt von vielen Faktoren ab (Lage, Zustand, Alter, aktuelle Marktsituation etc.), die von uns in einer Marktwertermittlung ermittelt werden.  Für eine erste Einschätzung bzw. Marktwertanalyse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Kann ich meine Immobilie auch selbst verkaufen?

Natürlich können Sie. Allerdings sollten Sie ausreichend Zeit dafür einplanen und sich mit der Sache wirklich ernsthaft auseinandersetzen. Bevor Sie jetzt beginnen, eine Vielzahl von sogenannten „Interessenten“ durch Ihre Immobilie zu führen und viel Persönliches an „Wildfremde“ preisgeben, nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf. Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen und stehen Ihnen zur Seite.

Wie hoch sind die Kosten für einen Immobilienmakler?

Bei der Maklerprovision, auch „Courtage“ genannt, handelt es sich um einen Prozentsatz, der sich nach dem Verkaufspreis der jeweiligen Immobilie richtet. In der Regel teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision, jedoch gibt aus die Möglichkeit anderer Vereinbarungen. Reden Sie noch vor der Besichtigung mit dem zuständigen Makler über die anfallende Höhe der Provision. Wir sind stets darum bemüht, unseren Kunden attraktive Preise zu bieten.

Warum ist ein Energieausweis Pflicht und was ist ein Energieausweis?

Der Energieausweis ist seit dem 1. Mai 2014 Pflicht beim Verkauf und der Vermietung von Wohn- und Gewerbegebäuden. Denn was bringt ein günstiger Kauf- oder Mietpreis, wenn die Energiekosten die Ersparnis verschlingen? Deshalb soll der Energieausweis die Energieeffizienz eines Hauses oder einer Wohnung dokumentieren.

Der Ausweis besteht aus vier Seiten, die Auskunft darüber geben, wie viel Energie für die Heizung und Warmwasseraufbereitung gebraucht wird. Da sich die Angaben auf das gesamte Gebäude beziehen, ist ein Rückschluss auf eine einzelne Wohnung nicht möglich.

Die Farbskala des Energieausweises zeigt an, wie viel Energie für Heizung und Warmwasser benötigt wird. Je nach Art des Ausweises erfolgt hier der theoretische Energiebedarf beziehungsweise der tatsächliche Energieverbrauch – je grüner die Skala, desto energieeffizienter die Immobilie.

Ein Energieverbrauchskennwert gibt die Energieeffizienz in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (KfW/m²a) an – entweder als Energiebedarfs- (Bedarfsausweis) oder als Energieverbrauchskennwert auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs (Verbrauchsausweis). Zudem nennt der Energieausweis Vergleichswerte für ähnliche Gebäude und Angaben zu Modernisierungsmöglichkeiten.

Unser Tipp: Lassen Sie sich unbedingt schon bei der ersten Besichtigung eine Kopie des Energieausweises aushändigen. Sie haben gesetzlich das Recht dazu und können so die Energiewerte mehrerer Objekte vergleichen und in Ihre Kaufentscheidung einfließen lassen. Enthält der Energieverbrauchskennwert keinen Warmwasseranteil, sollten Sie – abhängig vom Gebäudetyp – zwischen 20 und 40 kWh Energie dafür einkalkulieren.

Was ist ein Makleralleinauftrag?

Bei einem Makleralleinauftrag übernimmt ein einziger Makler die Vermarktung Ihrer Immobilie. Der Vorteil für Sie: Ein persönlich auf Sie ausgelegtes Marketingkonzept.

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